Friday, May 10, 2013

Arrival in the desert

After security checks like in movies, delays and bad food on the flight, we finally made it to Phoenix :)
The view over the city was just amazing. The warm weather is nice and tomorrow we will write about our Hotel.
 
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Nach Sicherheitsüberprüfungen wie in Filmen, Verzögerungen und schlechtem Essen auf dem Flug, haben wir unser Reiseziel erreicht.
Der Ausblick aus dem Flugzeug über die Stadt während des Anfluges war grossartig. Wir geniessen das warme Wetter und morgen werden wir über unser Hotel schreiben.
 
 
Mexican food

Team Switzerland

Sunday, May 5, 2013

Fabian David Tschopp - Swiss youth in science portrait - Intel ISEF abstract

Bau und Programmierung eines 3D-Scanners

Würdigung durch den Experten
Prof. Heinz Domeisen
3D-Darstellung von Objekten ist ein sehr aktuelles Thema. Fabian Tschopp wollte hinter die Kulissen blicken und die Zusammenhänge verstehen. Er hat deshalb einen Scanner für kleinere Objekte selbst entwickelt. Dank dem sich selbst auferlegten «strengen Zeitplan» konnte er sowohl die mathematischen Herausforderungen als auch die Hard- und Software rechtzeitig fertigstellen - mit ausführlichem Benutzerhandbuch. Er zeigt mit dieser Arbeit, dass er fähig ist, interdisziplinäre Problemstellungen gezielt anzupacken und auch mit begrenztem Aufwand ein hochgestecktes Ziel zu erreichen.


Fragestellung
In jüngster Zeit kommen immer mehr 3D-Techniken zum Einsatz wie 3D-Fernseher, Kinos und Drucker. Diese machen auch die Verwendung von 3D-Scannern immer interessanter.
Das Ziel meiner Arbeit war es, einen 3D-Scanner zu entwickeln, mit dem Ziel, eingescannte Objekte am Computer dreidimensional darstellen zu können. Die Zusatzziele waren Farberfassung (Texturierung) und Speicherung in den geeigneten 3D-Formaten. Dazu notwendig war also Folgendes:
- Entwickeln einer Software für die Scanner-Simulation
- Bau des Scanner-Prototyps - Schnittstelle zwischen Hardware und Software
- Evaluieren der Kamera
- Entwickeln einer Software zur Steuerung, Auswertung und Anzeige des Scans
- Benutzerhandbuch
- Schriftliche Dokumentation

Methodik
Am Anfang steht die Simulationssoftware, welche die gesamte Hardware in einer 3D-Szene simuliert. Sie ist die Machbarkeitsstudie für die Arbeit, wird aber auch als Evaluation für die Hardware verwendet. Dadurch ist es möglich, die optimalen Abstände zwischen Kamera, Drehteller und Lasermodul sowie den Winkel zwischen Kamera und Laser zu ermitteln. Anhand dieser Daten wird die Hardware ausgewählt und zusammengebaut. Der Scanner besteht hauptsächlich aus einem USB-Interface, Steuerelektronik, einem Drehteller mit Schrittmotor, dem LED-Linienlaser- Modul, 6 weissen LEDs und einer Webcam.
Bei der Entwicklung des Prototyps und der Software ist besonders die Benutzerfreundlichkeit wichtig. Die Hauptsoftware wird schlussendlich von der Simulation (3D-Szene) auf die richtige Hardware (Webcam) angepasst und optimiert sowie die Steuerung der Elektronik (USB-Interface) implementiert.
Alle Softwareteile wurden mit der Programmiersprache BlitzMax mit Maxgui (GUI/Benutzeroberflächen-Modul) sowie miniB3D (3D-Visualisierung, OpenGL) geschrieben.

Ergebnisse
Der Scanner kann 3D-Objekte erfassen und darstellen. Pro Scan werden dabei bis zu 3 GB (VGA-Kamera) oder 9 GB (720p-Kamera) an Bildmaterial verarbeitet. Massgebend hierfür sind die Kameraauflösung und die Anzahl Schritte, die das Objekt während einer Umdrehung auf dem Drehteller macht:
2 Umdrehungen · 1752 Schritte · 3 Bytes pro Pixel · 1280x720 Pixel (0.9 Megapixel) = 9 GB. Die maximale Schrittzahl pro Umdrehung ist durch den Schrittmotor und die Umsetzung auf den Drehteller bedingt. Aus jeder vertikalen Linie auf dem Kamerabild wird ein 3D-Punkt errechnet. Es werden also je nach Auflösung zwischen 800‘000 und 1‘300‘000 Punkte pro Scan berechnet. Diese werden dann durch Triangulation zu Polygonen verbunden und bilden so die Oberfläche des Körpers.
Ein Scan besteht aus zwei Durchläufen. Beim ersten werden alle 3D-Punkte errechnet (Laser) und beim zweiten wird ein Mantelbild (Textur, Farben, durch LEDs belichtet) des Objektes erstellt. Das Resultat kann im .x (DirectX) oder .obj (Alias Wavefront) Format gespeichert werden, die dann in anderen Programmen geöffnet und bearbeitet werden können.

Diskussion
Es gelang mir, diverse Objekte dreidimensional am Computer inklusive Farben zu erfassen, darzustellen und zu speichern. Während eines Scans fällt eine beträchtliche Datenmenge an. Von Hand wäre es nicht denkbar, alle 3D-Koordinaten eines Objektes aus den Kamerabildern zu errechnen. Da dieser 3D-Scanner nur die Oberfläche abtastet, sind einige Beschränkungen vorhanden. So kann das Innere der Körper mit einer optischen Methode wie dieser nicht bestimmt werden und der Scanner- Prototyp begrenzt die Grösse auf maximal 20cm Breite und 16cm Höhe. Weil der Scanner auf einem 650nm Laser basiert (rot) sind auch stark reflektierende Oberflächen wie Metall und lichtdurchlässige Körper aus Glas nicht für einen Scan geeignet. Die Qualität der Scans hängt sehr stark von der Genauigkeit der verwendeten Scanner-Hardware ab: Wichtig für präzise Scans sind eine hohe Kameraauflösung und eine möglichst dunkle Umgebung, da sonst Umgebungslicht und Laserstrahl nicht mehr unterscheidbar sind.

Schlussfolgerung
Die Arbeit zeigt, dass es möglich ist, einen kostengünstigen 3D-Scanner zu bauen, der hochauflösende Scans erstellen kann. Die Technik lässt sich auch für grössere Objekte verwenden, wenn man den Prototyp entsprechend skaliert. Die Qualität der Scans liesse sich durch bessere Kameras und eine höhere Umsetzung auf den Drehteller noch wesentlich steigern.

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Building and Programming of a 3D-Scanner
Various 3D techniques have recently been used in televisions, cinemas and 3D printers. These applications make the use of 3D scanners more important. 3D scanners capture objects in three dimensions and output a 3D mesh, while stereoscopic approaches only yield pictures from two different angles.
The goal of this work was to develop a 3D scanner which is able to scan objects and visualize them in 3D on a computer. User-friendliness, low costs and high scanning resolution were important objectives.
This approach uses a line laser module (a laser pointer with a special lens), a customary USB webcam and a turntable powered by a stepping motor. The development of novel algorithms for picture filtering, camera calibration and surface reconstruction was necessary in order to achieve high accuracy. Before building the hardware, a 3D simulation software was designed to compute the optimal physical parameters of the scanner. The software is written in Java with Swing, OpenGL and OpenCV.
The finalized 3D scanner consists of a scanner prototype, computer software for the scanner and the documentation. The scanner outperforms similar commercial solutions in terms of both features and quality. Per scan, up to 9GB (720p camera) of picture material is being processed. This leads up to 1’300’000 vertices per object. Color information can be captured during a second scan and is directly mapped onto the 3D mesh. The scanning process takes ten to twenty minutes.
The scans can be used in 3D games as well as for surface size and volume computation.

Luzia Stalder - Swiss youth in science portrait - Intel ISEF abstract

Episodisches und semantisches Gedächtnis im Altersvergleich


Würdigung durch die Expertin
Dr. Gabriele Ewald
Basierend auf einer sorgfältig erarbeiteten Literaturbasis hat Luzia Stalder ihre Studie aufgebaut, um verschiedene Gedächtnisleistungen im Altersvergleich zu untersuchen. Ihre Motivation bezieht sie aus der demographischen Verschiebung zu höherem Alter und den erlebten Klagen der Älteren über ein schlechtes Gedächtnis. Sie optimiert systematisch und umsichtig ihre Versuchsbedingungen und ihr Messinstrument. Besonders hervorzuheben sind die umfassende kritische Diskussion ihrer Ergebnisse, Ideen für eine Weiterführung dieser Forschung und die mögliche Anwendung in der Gesellschaft.

Fragestellung
Das Gedächtnis im Alter stellt durch die Verschiebung der Alterspyramide in unserer Gesellschaft ein immer wichtiger werdendes Thema dar. Mit zunehmendem Alter werden oft Einbussen von Gedächtnisfunktionen erlebt. Doch sind solche beim Wissensspeicher (semantisches Gedächtnis) und beim Erfahrungsspeicher (episodisches Gedächtnis) dieselben?
Es ist bekannt, dass ältere Menschen aufgrund ihrer reduzierten Verarbeitungsressourcen Informationen weniger tief verarbeiten können und deshalb ihre Voraussetzungen für episodische Erinnerungen eingeschränkt sind. Im Gegensatz dazu ist das semantische Gedächtnis, welches Wissen ohne Kontextinformationen speichert, auch in hohem Alter kaum limitiert.
Folgende Hypothese wird formuliert: Ältere Personen zeigen im Vergleich zu jüngeren eine geringere episodische Gedächtnisleistung, die semantische Gedächtnisleistung ist aber bei beiden Gruppen vergleichbar.

Methodik
In einem Wiedererkennungstest wird eine jüngere Probandengruppe (M= 20-jährig; n= 13) mit einer älteren Probandengruppe (M= 70-jährig; n=13) verglichen. Die Gruppen werden so ausgewählt, dass sie in der Anzahl ihrer Bildungsjahre übereinstimmen. Die insgesamt 26 Probanden werden einzeln getestet. Es werden 48 Begriffe gelernt, die dann in der Wiedererkennungsphase mit 48 ähnlichen Ablenker- Begriffen vermischt werden und richtig wiedererkannt werden müssen. Die Begriffe wurden ausgehend von den Listen von Molander und Arars (1998) zusammengestellt und für die deutsche Sprache optimiert. Im Test wird die eine Hälfte der Begriffe nur gelesen (Lese-Begriffe), die andere Hälfte pantomimisch nachgestellt (Tun-Begriffe). Das Nachstellen eines Begriffes erfordert Planung und Bewegungskontrolle. Die Integration der neuen Erfahrung in bestehendes Wissen wird dadurch verbessert. Die Leistung bei Tun-Begriffen wird daher als Mass für die episodische Gedächtnisleistung benutzt. Bei Lese-Begriffen wird das episodische Gedächtnis kaum benutzt, das Wissen darüber wird vorwiegend im semantischen Gedächtnis gespeichert. Deshalb werden die Lese-Begriffe als Mass für das semantische Gedächtnis verwendet. Um die Signifikanz der Resultate zu prüfen, wurden für alle Aufgaben eine einfaktorielle Varianzanalyse mit den Faktoren Gruppe (Senioren vs Junioren) und Aufgabe (Tun vs Lesen) durchgeführt.

Ergebnisse
Junioren können mehr Tun- und Lese-Begriffe richtig wiedererkennen (Junioren : Senioren, Tun-Begriffe M=93% vs M=84%; Lese-Begriffe M=69% vs M=53%; p=0.004). Beide Probandengruppen erreichen bessere Leistungen bei Tun-Begriffen als bei Lese-Begriffen (p<0.001). Die Fehlerhäufigkeit unterscheidet sich deutlich nach Gruppe und Aufgabentyp. Bei Lese-Begriffen ist die Anzahl Fehler von Junioren und Senioren identisch. Bei Tun-Begriffen haben Senioren eine stark erhöhte Fehleranzahl im Vergleich zu den Junioren (Junioren : Senioren, Fehler Lese-Begriffe M=10% vs M=10%; Fehler Tun-Begriffe M=8% vs M=17%; p=0.002).

Diskussion
Mit der erhöhten Fehlerrate der Senioren bei Tun-Begriffen kann gezeigt werden, dass die episodische Gedächtnisleistung im Alter vermindert ist. Demgegenüber ist die Fehlerrate bei Lese-Begriffen bei Senioren und Junioren identisch, was für eine unbeeinträchtigte Leistung des semantischen Gedächtnisses im Alter spricht.
Testbedingt konnte die Leistung der Junioren nicht optimal erfasst werden. Eine Optimierung der Begriffsliste wurde vorgeschlagen.

Schlussfolgerungen
Im Unterschied zu anderen Studien werden in dieser Arbeit Probanden mit verschiedenen Ausbildungen eingeschlossen. Es wäre interessant, verschiedene Berufsgattungen mit unterschiedlichem Bildungsniveau mit diesem Wiedererkennungstest zu vergleichen, um herauszufinden, welche Tätigkeiten einen Einfluss auf unterschiedliche Gedächtnisfunktionen haben. Weiter wäre es interessant herauszufinden, ob sich bestimmte Trainingseinheiten auf die Gedächtnisleistung auswirken. Dieses Grundlagenwissen könnte nützlich sein, um Lerntechniken bei älteren Menschen zu studieren und vielleicht sogar «massgeschneiderte» Hilfsinstrumente zu entwickeln.

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Episodic and semantic memory: is there a difference between young adults and seniors?


Older people are expected to show a reduced episodic performance compared to younger people.
In contrast, the semantic performance should be similar for both groups.
To prove the hypothesis a recognition test was adapted and used to compare a younger test group
(M= age 20y; n= 13) with an older one (M= age 70y; n= 13). In the test 48 items had to be learned,
24 “reading items”= measurement for semantic memory, 24 had to be acted out, “pantomime
items”= measurement for episodic memory. After randomizing the items with 48 similar
distracting items, the correct recognition was tested.
It was shown that the older age group had a lower episodic performance whereas the semantic
performance was comparable for both groups. The differences were most striking by the various
error frequencies of juniors and seniors. Performance in pantomime-items was significantly better
for juniors than for seniors (juniors : seniors false pantomime items M=8% vs M=17%; p=0.002).
Performance in reading items was identical for both groups (false reading items juniors M=10% vs
seniors M=10%).
It would be valuable to use this recognition test with different professional categories and groups
with different educational levels to find out by which activities the memory performance is
influenced. Furthermore, it could be investigated how different trainings improve memory skills.
In future, these findings may facilitate studies about learning techniques and technical devices
which are especially adapted for older people.

Friday, May 3, 2013

How everything started / Swiss youth in science

Let me introduce us first.
We are two students from Switzerland who won the special award "participation at intel International Science and Engineering Fair 2013" which is the world's largest international pre-college science competition and will be held May 12-17, 2013 in Phoenix, AZ. Each year more than 1,500 high school students from over 70 countries, regions, and territories display their independent research. For Switzerland it’s the first time to enter the contest.
In this blog we want to share with you our experiences we’ll have at this year’s intel ISEF.

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Wir, zwei Schweizer Studenten, können die Schweiz zum ersten Mal an intel ISEF vertreten. Intel ISEF – International Science and Engineering Fair - ist der weltgrösste Wissensschaftswettbewerb für Jugendliche. Jedes Jahr präsentieren mehr als 1500 Studenten aus über 70 Ländern ihre Arbeiten. Dieses Jahr findet die Messe vom 12. bis 17. Mai in Phoenix, Arizona, statt.
In diesem Blog wollen wir unsere Erfahrungen von intel ISEF mit euch teilen.
 





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